Tanja Gwiasda und Dorothee de Place arbeiten schon seit vielen Jahren in verschiedenen Kontexten als Theaterschaffende im und um das Fundus Theater/ Forschungstheater herum zusammen.
In den Produktionen des Fundus Theaters treffen zumeist unterschiedliche Akteur*innen aufeinander und kommen in einen Austausch. Die Kinder im Publikum sind dabei immer auch selbst Akteur*innen. Ebenso sind Figuren, Objekte, Materialien, Dinge ernstzunehmende Akteur*innen. Und zuletzt, die Spieler*innen, die diese Objekte bewegen. Wer erzählt hier wessen Geschichte?
Die Bühne ist ein Raum in dem persönliches, sinnliches, empathisches Erleben und Öffentlichkeit zusammenfallen. Damit ist sie für uns der Raum für gesellschaftliche Transformationsprozesse.
Im Zuge der Pandemie, eines Umzugs des Hauses und eines Wechsels in der künstlerischen Leitung kam Bewegung in die Strukturen und das Team des Fundus Theaters. Tanja Gwiasda, Figurenbauerin, -spielerin und Theatermusikerin langjähriges Mitglied im Team des Fundus Theaters zog nach Wehrheim in Hessen und gründete 2026 gemeinsam mit Dorothee de Place, Spielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin , die GbR „[ko’kon] Theater zwischen den Dingen„.
„[ko’kon] Theater zwischen den Dingen“ sieht sich der Konzeption und Arbeitsweise des Fundus Theaters verbunden. Sie übernehmen zwei konkrete Produktionen des Fundus Theaters (Hänschen Klein und Drachen Probe), um sie zukünftig mobil in Schulen, Kitas und Kultur- und Theaterhäusern bundesweit zu spielen.
Sie haben mit „Mina versteckt sich“ im Rahmen einer flausen Residenz ein eigenes Stück für die Allerkleinsten entwickelt.
Das Angebot von Vorstellungen für junges Publikum verbinden sie mit einem breiten Angebot an Workshops und Mit-Mach-Projekten im Feld des Figurentheaters, sowohl für Kinder als auch für Multiplikator*innen, Pädagog*innen und Kolleg*innen
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