Mina versteckt sich
Für Kinder im Krippenalter sind Theateraufführungen in der Kita oft noch eine Herausforderung. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum, die Lebendigkeit der Objekte und Figuren, die changierende Präsenz der Puppenspieler*innen und ihre magische Beziehung zum Geschehen verwirren die Kinder. Was ist da los? Und wie können die Kinder sich dazu in Beziehung setzen?
Mina ist ein fröhliches Hamstermädchen. Sie versteckt sich gern in einer Landschaft aus bunten Tüchern. Die Puppenspielerin begrüßt die Kinder. Sie sucht Mina. „Hier? – Nein.“ Unter einem Tuch wird gekichert. „Mina? – Ja.“ Die Puppe Mina begegnet den Kindern auf Augenhöhe und lädt sie zum Spiel mit den Tüchern ein. Manche Kinder erfassen die Situation schnell und beginnen selbst Tücher wegzuziehen oder sich darunter zu verstecken. Andere schauen lange zu und trauen sich erst ganz zum Schluss Mina zu streicheln.
Mit nur wenigen Worten versucht „Mina versteckt sich“ eine altersgerechte erste Erfahrung mit Theater und Puppenspiel für Krippenkinder zu bieten. Die Kinder bestimmen selbst das Tempo und den Verlauf der Situation und sind mit ihrem Verhalten auf jeden Fall immer richtig.
von und mit Dorothee de Place Puppenbau Tanja Gwiasda Beratung Jens Jakob de Place und Caroline Heinemann
gefördert durch den Fonds darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen einer flausen+residenz





